• Black Gold



    Inhalt

    Anfang der Dreißigerjahre ist der Frieden auf der arabischen Halbinsel in Gefahr, als in der neutralen Pufferzone zwischen zwei Fürstentümern Öl gefunden wird. Gegen den Willen des Sultans von Salmaah, der sich dem alten Arabien verpflichtet fühlt, lässt der Emir von Hobeika Öl fördern, wendet sich dem Konsum, aber auch dem Fortschritt des Westens zu. Als es zum Krieg kommt, müssen sich die Söhne des Sultans, die als Faustpfand des Friedens in Hobeika aufwuchsen, entscheiden, welchem ihrer Väter sie dienen wollen.

    Kritik

    Die Verfilmung eines Romans des Schweizer Weltenbummlers Hans Ruesch fällt genau ins Beuteschema von Jean-Jacques Annaud ("Der Name der Rose"), der große Bilder und Stoffe wie auch exotische Schauplätze liebt. Doch in der Vermittlerrolle zwischen unterschiedlichen Kulturen, Werten und Figuren gefangen, kann "Black Gold" erst in der zweiten Hälfte das Epos liefern, das James Horners Musik von Beginn an suggeriert. Erst dann wird mit Leidenschaft gelebt und gekämpft, geht es um große Gefühle in einem großen Abenteuer.

    Regisseur Jean-Jacques Annaud
    Darsteller Tahar Rahim, Antonio Banderas, Mark Strong, Freida Pinto, Riz Ahmed
    Land Frankreich/Katar
    FSK 12
    Produktionsjahr 2011
    Laufzeit 130 Minuten
    Kinostart: 09.02.2012

    Quelle-Cinemathek
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